Am 07.11.2009, einem Samstagabend, fand im großen Gemeindesaal der Christus Gemeinde Wuppertal die Aufführung des Popmusicals "Weltwechsel" statt. Bis zum Beginn um 18.00 Uhr hatte sich eine sehr bunte Menge von über 500 Zuschauern eingefunden.
Weltwechsel erzählt die Geschichte vom kleinen Tom, der sich plötzlich in einer anderen Welt vorfindet. Was zuerst fremd und merkwürdig erscheint, gewinnt für ihn immer mehr an Faszination. Er, der früher immer nur verprügelt und gehasst wurde, trifft auf einmal Jungen und Mädchen, die ihm freundlich gesinnt sind, sich für ihn interessieren. Da ist Lisa, das frechste und sympathischste Mädchen, das ihm je über den Weg gelaufen ist. Und vor allem ist da der König, der ihm nicht nur eine Audienz gewährt, sondern ihn sogar als sein Kind annimmt.
Weltwechsel wurde präsentiert als multimediales Musical mit spannender Handlung, vielen rockigen Liedern und eingängigen Balladen. Text und Musik kommen aus der Feder von Theo Eißler und Werner Scharnowski. Theo Eißler wurde u. a. für den deutschen Musikpreis ECHO nominiert und errang beim deutschen Vorentscheid zum Grand Prix die Silbermedaille. Für »Christival 2002« moderierte er und ist Gastgeber des Fernsehprojekts »JesusHouse«.
45 Akteure im Alter von 7 bis 21 Jahren spielten, tanzten und sangen sich eine Stunde lang in die Herzen der gebannten Zuschauer. Selbstverständlich war diesem Abend eine Zeit intensivster Vorbereitung voraus gegangen. Eine Woche lang waren die Akteure in den Herbstferien immer wieder zusammen gekommen, um sich unter fachlicher und künstlerischer Anleitung in verschiedenen Workshops, wie Sologesang, Schauspiel und Tanz in die einzelnen Elemente des Stückes einzuarbeiten.
"Wir wollen ihr künstlerisches Talent fördern", so Projektleiterin Sylvia Neutag von der Christus Gemeinde Wuppertal (CGW), "insbesondere wünschen wir uns aber auch dass die Kinder und Jugendlichen untereinander Freundschaft schließen."
Die Chancen stehen gut, dass man dieses Ziel erreichen konnte. Das Projekt soll jedenfalls weiter geführt werden und von nun an jedes Jahr eine Aufführung in der CGW präsentieren. Mal sehen wie viele von den Akteuren wir wieder sehen werden.
